„ Punkt ist nicht gleich Punkt und Strich ist nicht gleich Strich!“ – Workshop Chinesische Kalligraphie mit Shengpeng Song

Am letzten Sonntag durften sich Freunde der Alten Schule wieder einmal einer (für die meisten) gänzlich neuen Herausforderung stellen – Chinesische Kalligraphie!

Nach Songs kurzer Einführung in die Welt der chinesischen Kalligraphie und deren geschichtliche Entwicklung durften wir uns aus einer Riesenauswahl unterschiedlicher Kalligraphie-Stile, unseren persönlichen Lieblingsstil aussuchen.

Es juckte uns schon in den Federkielen, wir wollten endlich loslegen. Aber gaaanz langsam. Erst musste noch die Tinte „angerührt“ werden. Dieser meditative Akt sollte nicht der letzte für den Tag bleiben. Denn nachdem wir unsere ersten Zeichen abgepinselt hatten, konfrontierte uns Song mit der wichtigsten Message des Tages: „Ihr müsst es spüren, euch dem Flow übergeben und eure Energie auf die Zeichen übertragen“. Denn Punkt ist nicht gleich Punkt und Strich ist nicht gleich Strich. So langsam dämmerte es uns, warum manch chinesischer Kalligraphiemeister monatelang die Ausführung eines bestimmten Strichs perfektioniert.

In keinster Weise demotiviert und gestärkt mit köstlichem Jasmintee generierten wir einen beachtlichen Output an elegant bepinseltem Reispapier. Am Ende des Tages waren wir sichtlich entspannt und ein kleines Stückchen weiter auf unserem Weg Richtung perfekter Zeichen.

Eine Frage bleibt offen: Was mag sich wohl Song denken, wenn er unsere Zeichenberge einmal „durchliest“? Unsere Vermutung: „Wow, was ein beindruckend dadaistisches Gedicht!“

Song, vielen Dank für die tolle Erfahrung und den Einblick in die chinesische Kalligraphie!

not that bad calligraphy is fun...even it doesnt look like ;-) Song in Action Chinese Ink

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Vielen Dank an Georg Schuh für die Bilder.

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